Die Etsch entspringt am Reschen,
bildet zwei Seen, und fließt dann steil nach
Glurns. Vor der Stadt mündet der Rambach aus Schweizer Kanton
Graubünden.
Der Wasserlauf wird dann interessant für den Fliegenfischer.
Unterhalb von Schluderns kommen dann noch der
Puni-, Saldur- und der
Suldenbach hinzu und die Etsch
wird trotz der Uferverbauungen zum
ansehnlichen Fluss. Bei Laas,
nachdem sie ungefähr 40 km zurückgelegt
hat, wird ein Großteil des Wassers für die
Stromgewinnung abgeleitet.

Durch dieses Staubecken ist die Etsch zwar nun geschrumpft,
aber das
Wasser ist meist sehr gut fischbar, da sich ein Großteil
der Schwebeteile
im Becken absetzt und keine hydroelektrisch bedingten Abflussschwankungen
vorkommen.
Durch
die Abgabe einer Restwassermenge und das Zufließen weiterer
Bäche und
Gräben, wird die Etsch aber bald wieder zum Fluss
und schafft optimale Bedingungen für den Fliegenfischer.
Unterhalb von Kastelbell, nach ca. 60 km, kommt nun auch wieder das bei Laas
abgeleitete Wasser hinzu. Aufgrund der Flussbreite, der kanalförmigen Verbauung
und der sommerlichen, gletscherbeeinflussten Trübung bietet nun die Etsch,
trotz des
hervorragenden Fischbestandes, nur in den Frühlingsmonaten und im September
ideale Bedingungen für die Fliegenfischer.